Mittwoch, 26. März 2014

Eulen, Eulen, Eulen!

Mein Töchterchen war – und ist etwas abgemildert immer noch – im Eulenfieber. Da mußte ich natürlich aktiv werden. Aus einem schon länger gehorteten Eulenwald von Tante Ema (schlimm, immer dieses lange Stoffstreicheln) gab’s deshalb eine Kuscheleule.  



Für die Kuscheleule habe ich ein Bild aus den Weiten des WWW als Vorlage genommen und solange rumgezeichnet, bis unser kleiner Charakterkopf zufrieden war. Mit bunten Stoffen aus der Appli-Kiste ergänzt, habe ich alles zusammengenäht und Bastelwatte gefüttert. Im Nachhinein hätten den Füßen auch etwas Volumen gutgetan, aber ich bin da kritischer als das Kleinvolk.

Und der große Bruder wollte natürlich auch eine. ;-)



Hier noch mal in Kurzform...
Schnitt: Kuscheleule: nach einem irgendwo gesehenem Photo gezeichnet 
Stoffe: Eulenwald von Tante Ema, gekauft über Dawanda, Reste aus der Applikationskiste


Nun noch schnell zu
Kiddikram, Meitlisache &  Meertje. Und dann selber stöbern.
Liebe Grüße, Birgit

Dienstag, 25. März 2014

Der Osterhase ist aktiv


Heute durfte der Osterwandbehang wieder aus der Kiste an die Wand hüpfen. Er ist ein Nähprojekte aus dem letzten Jahr. Ich habe bisher v.a. Patchwork genäht: klassische Blocks von Hand, etwas einfacher mit Rasterquick®, viele Applikationen. Die Wandbehänge wurden immer größer, es dauerte immer länger, bis sie fertig gestellt waren. So dass ich schon fast die Lust am Nähen verloren habe – irgendwann will man ja auch mal ein fertiges & vorzeigbares Objekt in Händen halten. 




Genäht habe ich diesen Wandbehang nach einer Vorlage aus einer Ausgabe des Patchwork-Magazins (2/2009). Nun hängt er wieder im Eingangsbereich und grüßt nicht nur jeden Besucher, sondern zaubert auch mir jedem Morgen beim Verlassen des Hauses ein Frühlingslächeln ins Gesicht. Klein-Fräulein hat die beiden Osterarbeiter auch schon getauft: Berta und Stupps – bekannt aus “Stupps, der kleine Osterhase” von Rolf Zuchowski.






Der Wandbehang hat eine Größe von 56 x 90 cm. Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, welche Stoffe ich verwendet habe. Durchs Applizieren habe ich aber eine gut gefüllte Kiste (ähhh Kisten) mit Stöffchen der verschiedensten Farben und Muster.


Zuerst habe ich den Hintergrund genäht, dann die Einzelteile appliziert. Eine leicht verständliche Anleitung zum Applizieren gibt es z.B. hier. Top, Rückseitenstoff und Vlies werden in Nahtschatten zusammengenäht und damit gleich gequiltet.. Auf der Rückseite habe ich einen Tunnel eingearbeitet, um den Wandbehang an einem Stab aufzuhängen.

Abgerundet wird der Wandbehang mit drei tauch-marmorierten Styroporeiern, die ich mit Satinbändern befestigt habe.



Gleich geht's damit zu Creadienstag und dann mal sehen, was die Mädels dort so gepostet haben.


Liebe Grüße, Birgit

Mittwoch, 19. März 2014

Big-Mamina mit Happy Big-Drops


Lange habe ich den Blog vernachlässigt, ein erster und einziger Beitrag – das war’s. Doch nun habe ich mir vorgenommen, das etwas zu ändern und in nächster Zeit v.a. das zu zeigen, was ich für mich und meine Kids alles unter dem Nähmaschinchen hervorzaubere.

Anfangen will ich mit einer Tunika für mich.


Die Stoffe sind von der weltbesten Designerin Susanne Firmenich bzw. Hamburger Liebe. Ohh, ich liebe ihre Designs. V.a. die Muster für Jungs sind ein Must-have, endlich coole Stöffchen jenseits von Bärchen und Baggern. Aber ich schweife ab.
Genäht habe ich nach dem Schnittmuster Big-Mamina von Kibadoo. Auch wenn ich bisher schon reichlich Näherfahrung habe (in den letzten Jahren aber v.a. Patchwork) hatte ich vor dem Paspelnähen erst etwas Muffe. Es sieht so toll aus – und ist letztendlich auch ganz einfach. Ich habe sie in zwei Schritten angenäht. So wird wirklich alles ganz exakt und sieht top aus. Das nächste Mal würde ich aber Schrägband und Paspel aus Satin verwenden – die einfache (und billige) Baumwoll-Variante ist doch etwas kratzig am Hals.
Lange lag die Tunika im Schrank, da ich sie leider etwas zu kurz genäht habe. Aber am Wochenende habe ich endlich mal meinen UFO-Berg abgearbeitet, in dem sie vergraben lag. Unten habe ich einfach noch einen breiten Streifen mit MiniBizzis rangenäht. Nur vorne und hinten mit einem Schlitz in der Seitennaht. Ging ganz schnell – und jetzt hat sie die richtige Länge und sieht sogar noch einen Tick besser aus.
Und für den nun endlich angekommenen Frühling geradezu perfekt.

Und da ich die Tunika soooo toll finde, will ich sie auch herzeigen. Ab geht’s damit zu Me Made Mittwoch und zu RUMS. Premiere für mich: mal selber posten, nicht nur stöbern und inspirieren lassen.

Liebe Grüße, Birgit